Traumapädagogik – Traumatisierte Kinder und Jugendliche verstehen, begleiten und unterstützen

Wie kann ich als Bezugsperson Kinder mit traumatischen Erfahrungen besser verstehen?

Folgen von Traumatisierungen bei Kindern und Jugendlichen stellen Fachpersonen in ambulanten und stationären Einrichtungen vor grosse Herausforderungen. Mit dem Begriff Trauma ist nicht das Ereignis gemeint, sondern die Verwundung, die im Körper und in der Psyche zurückbleibt. Frühe Traumatisierungen können zu zahlreichen Folgestörungen beitragen.

Inhalt

  • Grundlagen der Psychotraumatologie: kindliche Reaktionsmöglichkeiten auf traumatische Ereignisse
  • Schutzfaktor sichere Bindung
  • Einführung in traumapädagogische Grundhaltungen
  • Förderung Selbstwirksamkeit und Selbstbemächtigung der Kinder und der Fachkräfte
  • Förderung der Körper- und Sinneswahrnehmung, Förderung der Emotionsregulation, Förderung der Selbstheilungskräfte und der Resilienz
  • Einblick in traumapädagogische Handlungsfelder (z.B. stationäre Einrichtungen, Beratung, Schule)
  • Traumapädagogisches Verstehen: wie können wir Kindern und Jugendlichen und uns Fachkräften helfen, „inadäquates“ Verhalten zu verstehen
  • Traumapädagogische Fallbesprechung
  • Möglichkeit für das Einbringen von Fragestellungen aus der eigenen Praxis

Datum, Ort und Kosten

Freitag, 29. April 2022,

Samstag, 30.04.2022

Samstag, 14.05.2022

Muttenz


CHF 990

Flyer und Anmeldung

×