Wie erleben Kinder und Eltern den Kindesschutz?

Das Projekt erarbeitet Wissen über Schlüsselaspekte fairer Kindesschutzverfahren. In der historischen Analyse wird das bestehende historiographische Wissen über die Erfahrungen von Kindern und Eltern hinsichtlich der Handlungen und Entscheidungen der Kindesschutzbehörden (vor 1981 sowie zwischen 1981 und 2012) zusammengeführt und in einer Gesamtschau neu bewertet. Die rechtliche Analyse untersucht die langfristige Entwicklung der Rechte von Eltern und Kindern in Kindesschutzverfahren (1907 bis heute) sowie innovative Entwicklungen in anderen Ländern. Im Rahmen der empirischen Studie in den französisch- und deutschsprachigen Regionen werden Eltern und Kinder dazu befragt, wie sie die Handlungen und Interventionen der KESB wahrnehmen. In einer letzten interdisziplinären Phase sollen ein Gesetzesentwurf für ein neues Kindesschutzverfahren sowie Wegleitungen für die Praxis entwickelt werden.

Das Projekt wird im Rahmen des Nationalen Forschungsprogrammes NFP 76 Fürsorge und Zwang durchgeführt und durch den Schweizerischen Nationalfonds SNF finanziert.

Aktuell: Wir suchen Eltern, die in einem Kindesschutzverfahren waren – Ihre Unterstützung ist gefragt!

Unsere Studie erforscht die Erfahrungen von Kindern und Eltern in Kindesschutzverfahren. Dazu führen wir am 22. September 2022 eine Gruppendiskussion mit Eltern durch. War Ihr Kinder in einem Kindesschutzverfahren der KESB? Melden Sie sich bei uns und nehmen Sie an der Gruppendiskussion teil.

Eltern können untereinander Ihre Erfahrungen austauschen und unsere Studienresultate kommentieren. Die Gruppendiskussion findet am Donnerstag, 22. September von 19 bis ca. 21 Uhr statt. Ein Sandwich und Getränk wird offeriert. Der Ort liegt in Zürich und wird bei der Anmeldung bekannt gegeben. Reisekosten mit ÖV werden gegen Beleg rückerstattet.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und einen persönlichen Austausch mit Ihnen!

Anmeldung und Fragen:
intapart.sozialearbeit@fhnw.ch

Forschungsteam

Projektleitende

Projektmitarbeitende

Gaëlle Sauthier

Forschungspartner

Loretta Seglias

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